Die Dialektik bei Hegel Die Prorektorin und Mitbegründerin der Gustav-Siewerth-Akademie, Prof. Dr. Alma von Stockhausen, studierte an den Universitäten Münster, Göttingen und Freiburg Philosophie, Theologie und Geschichte. Die Gustav-Siewerth-Akademie ist die kleinste selbständige Hochschule Deutschlands, zu deren Vätern u.a. auch Joseph Kardinal Ratzinger, der heutige Papst Benedikt XVI. zählt. In der 11. Folge geht es um 'Die Dialektik bei Hegel'. - http://www.gloria.tv
Karl Popper 1974 (1/5) Philosophie gegen falsche Propheten Karl Raimund Popper ist der in der angelsächsischen und skandinavischen Welt wohl berühmteste Philosoph des 20. Jahrhunderts. Kennzeichen seines Denkens waren Klarheit, Einfachheit und intellektuelle Bescheidenheit. Seine Waffe war die rationale Kritik. Er bekämpfte jedes System, alle endgültigen Aussagen, die Anmaßung politischer Führer und die lockenden Verheißungen der Ideologien. Das machte ihn den Dunkelmännern und Marktschreiern von Rechts und von Links verdächtig - auch und gerade in Deutschland. Klaus Podak zeichnet in seinem Filmporträt die Konturen von Karl Poppers Denken nach. Dazu führte er 1974 Gespräche mit dem Philosophen und nutzt von Popper selbst oft aufgeführte Beispiele alltäglicher Fragestellungen. Popper war ein Freund des Alltagsverstandes, den er gleichwohl scharf kritisierte. Klarheit, unbeirrbare Kritik und Verantwortungsbewusstsein sind die Hauptanliegen von Poppers Werk. Zeit seines Lebens stritt Popper bescheiden aber beharrlich für die Freiheit des Individuums. (ARD/NDR) Video wurde gelöscht!
Dialektik … Dialektik (griechischδιαλεκτική (τέχνη), dialektiké (téchne), eigentlich: „Kunst der Unterredung“; gleichbedeutend zu lateinisch„(ars) dialectica“: „(Kunst) der Gesprächsführung“) ist ein uneinheitlich gebrauchter Begriff. Lange bezeichnete er eine Methode der Gesprächsführung oder Argumentation sowie den Bereich, der heute mit Logik bezeichnet wird. Seit dem 18. Jahrhundert setzt sich eine neue Verwendung des Begriffs durch: die Lehre von den Gegensätzen in den Dingen bzw. den Begriffen, sowie die Auffindung und Aufhebung dieser Gegensätze. Rein schematisch kann Dialektik in diesem neueren Sinn vereinfachend als ein Diskurs beschrieben werden, in dem einer bestehenden Auffassung oder Überlieferung als These ein Aufzeigen von Problemen und Widersprüchen als Antithese gegenübergestellt wird, woraus sich eine Lösung oder ein neues Verständnis als Synthese ergibt. Dieses allgemeine Schema kann sich unter anderem auf die Gegensätze zwischen Begriff und Gegenstand in der methodischen Wahrheitsfindung, auf Gegensätze zwischen den Diskussionsteilnehmern in einer Diskussion und auf reale Gegensätze in der Natur oder der Gesellschaft beziehen.
Über die Hegel’sche Dialektik … Hegel bestimmt seine Methode in der Einleitung zur Logik[i][1] in folgender Weise: Das Logische hat der Form nach drei Seiten: a) die abstracte oder verständige, worin das Denken als Verstand bei der festen Bestimmtheit und der Unterschiedenheit derselben gegen Anderes stehen bleibt; b) das dialektische Moment ist das eigene Sichaufheben solcher endlichen Bestimmungen und ihr Uebergehen in ihre entgegengesetzte; c) das Spekulative oder Positiv-Vernünftige fasst die Einheit der Bestimmungen in ihrer Entgegensetzung auf, das Affirmative, das in ihrer Auflösung und ihrem Uebergehen enthalten ist.